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Entspannungstraining

Warum Entspannung trainieren?
Dauerhafter, intensiver Stress in einem oder mehreren Lebensbereichen beeinträchtigt die Gesundheit in vielerlei Hinsicht und ist ein Phänomen, dem viele Menschen in Leistungsgesellschaften ausgesetzt sind. Entspannungstechniken können Dir dabei helfen, mögliche stressbedingte gesundheitliche Schäden zu minimieren oder solche Schäden am besten gar nicht erst entstehen zu lassen. Für Deinen Körper ist Entspannung eine regelrechte Auszeit vom Dauerbeschuss durch Stresshormone und hyperaktive Immunzellen.

Es gibt viele Arten sich zu entspannen – doch allen Entspannungsverfahren ist gemeinsam, dass sie regelmäßig geübt werden müssen, um mittel- und langfristig die erwünschten Effekte zu erzielen.

In meiner Arbeit kommen Entspannungstechniken beispielsweise dann gezielt zum Einsatz, wenn es darum geht, außer Kontrolle geratene emotionale Zustände zu regulieren. Ich vermittle verschiedene Entspannungstechniken außerdem auch in Form längerfristiger Entspannungstrainings durch Anleitung, damit Du Zeit hast, die Methoden zu verinnerlichen und sie künftig im Alltag selbst und dauerhaft anwenden kannst.

Welche Entspannungsmethoden kannst Du bei mir lernen?
Progressive Muskelrelaxation (PMR): Bei der PMR werden nacheinander verschiedene Muskelpartien des Körpers abwechselnd für einige Sekunden angespannt und wieder entspannt. Dies schult die Körperwahrnehmung (Symptome von Anspannung werden z.B. leichter wahrgenommen) und befähigt Dich mit der Zeit dazu, auch in Stresssituationen relativ entspannt zu bleiben.

Autogenes Training: Das autogene Training ist ein Selbsthypnoseverfahren, bei dem Du Dich nacheinander auf verschiedene Körperpartien konzentrierst und innerlich Formeln wiederholst, wie z.B.: „Mein linker Arm ist jetzt ganz schwer, mein linker Arm ist jetzt ganz warm“.

Qi Gong und Yoga: Bei diesen Techniken handelt es sich um spirituelle Praktiken zur Stärkung von Körper und Geist. Einzelne Übungen daraus sind besonders gut für Dich geeignet, wenn es Dir schwer fällt, körperlich zur Ruhe zu kommen, da die Entspannung hier meist in Bewegung erfolgt. 

Meditation: Bei der Meditation können mit etwas Übung nicht nur der Körper, sondern auch Gedanken und intensive Emotionen zur Ruhe kommen. Wenn Du regelmäßig meditierst, können sich durch die Meditation bestimmte Hirnstrukturen sogar dahingehend verändern, dass Du gegenüber Stresssituationen resistenter wirst. 

Atemtechniken & Atemtherapie: Durch gezielte Atemübungen kannst Du lernen, Einfluss auf manche Deiner physiologischen Prozesse zu nehmen. Durch ruhiges Ein- und Ausatmen kannst Du z.B. Deinen Herzschlag verlangsamen und infolgedessen Deine gesamte körperliche Aktivität "herunterfahren" und starke Emotionen wie Angst regulieren.

Traum- und Fantasiereisen:  Bei einer Fantasiereise wird Deine Aufmerksamkeit "entführt", sodass Du von stressigen Gedanken abgelenkt wirst. Außerdem werden in Deiner Gedankenwelt Bilder erzeugt, die eine entspannende Wirkung auf Dich haben können. Zusätzlich leite ich Dich dazu an, auf Deinen Atem zu achten. 

Sport:  Sport/ Bewegung ist die natürlichste Methode, Stresshormone abzubauen. Nach intensiver Beanspruchung der Muskulatur stellt sich außerdem ein Entspannungsgefühl in Deinem Körper ein, das mehrere Tage anhalten kann. Zusätzlich werden durch körperliche Belastung verschiedene "Wohlfühlhormone" ausgeschüttet.

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